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14.03.2013 Eine Fährfahrt die ist lustig … gääähhhhnnnnn… und Israel liebt uns …

Posted by on 17. Mai 2013

Irgendwann um 6.00 Uhr wurden wir durch das Scheppern und Vibrireren der Motoren geweckt. Die Fähre hat sich jetzt erst in Bewegung gesetzt…. Um 9.00 Uhr haben wir uns dann langsam aus unseren Schlafplätzen geschält. Es war strahlender Sonnenschein und wir waren mitten auf dem Meer…

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Da irgendwie nicht herauszufinden war, ob wir nun 6, 12 oder 24 Stunden unterwegs sein werden, haben wir uns dann jeder irgendwie die Zeit vertrieben.. Die einen haben sich nochmal hingehauen, die anderen sind an Deck rumgestromert oder Filmchen etc. geschaut …

Zwischendurch kam es zur Abgabe der Knetkunstwerke. Beim Start am 27.04. wurden uns ein paar Pakerl Kentmasse ins Auto geworfen, mit dem Hinweis daraus eine Weltkugel zu formen. Bis wann oder wo das Ding dann abgegeben werden sollte, wusste keiner …

Wir hatten uns gestern beim Warten dann die Zeit damit vertrieben, die Kugel zu machen und Karl-Heinz hat noch ein wenig Kontinente etc. verbessert… Bitte nicht fragen, warum Australien unter Afrika liegt und was das neben Asien sein soll, wenn es überhaupt Asien ist …..

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Als ich dann als Teamchef (da war ich wieder gut genug … grrr…) losgetrabt bin, um unsere Weltkugel abzugeben, hab ich erstmal erfahren, dass das Motto nicht “Weltkugel” sondern “Knetet auch die Welt, wie ihr sie euch vorstellen wollte” und als die Kunstwerke der anderen Teams gesehen habe, wars mir dann recht peinlich… Bei der Bewertung, hab ich dann nur was von “Wir haben uns aufs wesentliche konzentriert und mit unserem Ball kann ein Kind (Die Knete soll in einem Kinderheim in Israel den Kindern geschenkt werden) sofort loslegen und muss kein Kunstwerk zerstören etc. etc. ….. bla bla bla”  gefaselt und tatsächlich noch 7 von 10 Punkten rausgeholt …

Schaut euch die folgenden Bilder an und ihr wisst, warum ich in der Schlange die meiste Zeit unsere “Weltanschauung” hinter dem Rücken versteckt hatte….

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Zur Strafe für die “Lazy Wombats” wurde uns die Kugel dann auch noch am Schluß geklaut, weil keiner darauf aufgepasst hat und ein anderes Team damit bestimmt ein Kind noch glücklicher machen konnte …

Auch das Roadbook wurde während der Fährfahrt abgegeben.

Ansonsten verlief die Fährfahrt recht ruhig und es sah wohl wo aus, dass die Fahrt ca. 16 Stunden dauern sollte …

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Das Essen auf der Fähre war übrigens bähhhh…. Tipp, selber sein Zeugs mitbringen .. Kommt billiger und man weiß was man hat …

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Um ca. 22.00 Uhr sind wir dann im Israelischen Hafen Haifa eingelaufen. Zuvor hatten wir die Info bekommen, dass uns Israel recht schnell wieder loshaben will und wir am 15.05. um 12.00 Uhr Mittags am Grenzübergang bei Eilat (ca. 450 km von Haifa entfernt) nach Jordanien ausreisen müssen. Je nachdem, wie lange die Einschiffung und die Grenzformalitäten dauern, kann das ganz schön knapp werden … Naja, schau ma mal …

Auf jedenfall ist nichts zum Anschauen in Israel drin in dieser kurzen Zeit. Das OK hat auch informiert, dass all die Aktivitäten (Übergabe der Mini Baby Racer an eine wohltätige Organisation für Kinder, als auch die Übergabe der Knete und der 2. Garnition von Schulranzen und Schultüten) nicht stattfinden würde …. Mei, mei, die werden schon ihre Gründe haben. Ist nur Schade, dass wieder mal Kinder unter irgendwelchen Regierungsmist leiden müssen …

Vom früheren Plan, dass der gesamte Zoll–  und Einreisequatsch schon während der Fahrt auf der Fähre gemacht werden sollte, haben wir nix mehr gehört.

So wurden wir also zu unseren Autos gejagt und sollten dort warten, bis die Zöllner vorbeikommen würden. Nach ca. 30 Minuten, sollten wir dann doch aus der Fähre raus. Dummerweise wussten die Entlader nichts von unserer tollen Teamreihenfolge und so standen die ersten Autos völlig durcheinander vor der Fähre.

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Ein paar hundert Meter weiter hatten die Isrealis aus Frachtcontainern ein Durchgangsportal gebaut, vor dem jedes Auto halten musste und jeder Rallyeteilnehmer die Papiere vorzeigen musste…

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Generell gings um den Einreisestempel im Pass, eine Genehmigung mit dem Auto durch Israel zu fahren und für alle, die für Israel noch keine Versicherung hatten, diese für 150 $ abzuschließen.

Und da gings dann los zu fuchsen … Leider nur wenig Photos, da photographieren nicht erlaubt war..

Zuerst wurde unser VW-Bus gestoppt und wir gebeten alles aus den Bus zu räumen. Ein netter junger Securitybeamter, der sich sichtlich darauf freute mal einen VW-Bus zu fahren, ist dann mit unsrem leeren Bus davon gebrettert ….. Ein anderes Team, denen ein BMW “entführt” wurde, hat uns erzählt, dass ihnen der Beamte gesagt hat, der Sucurtiy Check des Wagens für ca. 1 Stunde dauern … Na, juhuuu….

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Bei der Personenprüfunge wurde Maddin aussortiert und sein Pass und Geldbeutel einbehalten. Das wäre ein tolles Photo gewesen, wie er da abseits der Menge, wie auf der Strafbank gesessen hat und doch leicht eingeschüchtert warten musste.

Gerade als es anfing zu regnen und wir uns von unserem Zeugs verabschiedeten, kam unser Bus wieder zurückgebraust (der Typ hatte mind. 100 drauf, als er von irgendwoher das Auto zurückbrachte …. und gegrinst hat er ….. grrr…). Wir haben gerade noch unser Zeug aufgeladen, als es richtig dick zu regnen angefangen hat. Schlauerweise waren die Abefertigungscontainer so schlau gebaut, dass es so richtig wasserfallartig dazwischengelaufen ist und die Tische mit all den Unterlagen (auch ein Schwung Pässe dazu) triefend nass wurden. Daraufhin wurde das gesamte Abfertigungslager wieder zur Fähre verlagert und alle schon dastehenden Autos mussten ebenfalls zurück (Bis auf uns, da wir ja “nur” auf Martin warten mussten). Der wurde dann aber auch zur Fähre gekarrt …. Und so standen wir putzallein bei den Containern und warteten, und warteten … Wenigstens hat man uns Wasser gebracht und wir wurden sogar von einem Securityauto bis an die Toiletten gefahren …….

Endlich um 3.00 Uhr kam Maddin über den Platz geschlappt. Keiner hat ihn informiert, warum man ihn solange dabehalten hatte …. Sehr seltsam.. Wenn ich aber er wäre, würde ich nicht mehr nach Israel kommen … Vor allem nicht allein ….

Nun ging es vom Hafengelände. Am Ausgang wurde uns ein Zettel mit Anweisungen übergeben, wie wir am Schnellsten zur Grenze kommen würden. Wir waren mittlerweile alle saumüde und die Stimmung natürlich gscheit am Boden .. So sind wir ganz schnell auf die nächste Autobahn und Richttung Süden gedüst ….

Bei Jerusalem hats uns aber erwischt und wir konnten vor Müdigkeit nicht mehr weiter … An einer Tankstelle haben wir uns um ca. 5.00 Uhr dann für eine Stunde langemacht …. Das sollte reichen, da es noch über 200 km zu fahren sind …

Was für ein Tag. Zwar keine Marathonstrecke, wie wir sie in den letzten Wochen schon hatten, dafür durch das viele Warten und dem Grenzgerenne superanstrengend ….

Das Thema Isreal stinkt uns gewaltig. Wenn alles gutgeht, sehen wir später bei der Fahrt noch ein bisserl von der Landschaft. Aber Jerusalem wird gar nicht gehen und auch sonst nix. Keiner weiß, warum uns die Isrealis so schnell durch ihr Land treiben… Gerüchteweise, sollte das für 2013 ein Test in Sachen Abfertigung etc. sein, da noch nie so eine Rallye hier durchgekommen ist. Ist das Ergebnis positiv, dann könnte es sein, dass 2014 ein wenig mehr geht.. Nur nutzt uns das dieses Jahr nix… ggrrrrrrrrrrr………

An den Beamten am Hafen hat man aber sehr genau gemerkt, dass die Anweisungen von ganz oben kamen. Alle supernett und haben sich laufend entschuldigt für das ganze Prozederre …. Also sinds mal wieder die Großkopferden… wie immer …

Naja, hoffentlich wird Jordanien cool ….

5 Responses to 14.03.2013 Eine Fährfahrt die ist lustig … gääähhhhnnnnn… und Israel liebt uns …

  1. Andy

    Wenn man sich die Knetkunstwerke so anschaut, merkt man schon, dass eure Stärken woanders liegen, z.B. in Krisen meistern, hehe. Aber hab ich das auf dem Foto richtig gesehen? Die Welt als Red Bull Dose? Da hat wohl ein Team auch sehr sehr wenig geschlafen, oder? Hihi

  2. Hannes

    Es war sogar eine Knet-Efes-Flasche dabei … Da sieht man auch, was Bier für die Welt bedeutet ….

  3. Monika

    Bei den Knetbildern habe ich mich weggeschmissen 😀 😀 Filigranarbeit war noch nie Martins Ding!
    Tja, und Grenzen sind wirklich nicht der beste Platz in Israel, hoffentlich kamen da noch bessere Erfahrungen!

  4. Maddin

    Ich und eingeschüchtert!!!
    Eine Beleidigung ist das!
    Wer hat denn weiche Knie bekommen, als ich zurückkam, meinen Rucksack packte und sagte “die haben gesagt, ich soll was packen, das wird noch dauern”???

  5. Hannes

    Keine weichen Knie, sondern vorbereitet dir ins Knie zu treten, da ich mir sicher war, du hast irgendwas angestellt, dass der Mossad Grund hatte, dich festzuhalten ….. Irgendeinen israelischen Würdenträger angegröhlt oder ….. 🙂

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